Plötzlich fällt jemand in meine Welt

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Und es ist nichts mehr so, wie es einmal war

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Es ist so kraftraubend, jeden Tag damit zu leben, alles intensiver zu erfahren. Die anderen wissen, warum sie nicht alles an sich heran lassen. Es tut so weh. Alles so intensiv. Mir ist so kalt. Nicht der Mantel der Erinnerungen kann wärmen, noch die Tatsache, daß Chris erzählt, Dani hätte geweint vor Hilflosigkeit. Nichts ranlassen. Leermachen, leermachen. Wie kann er meinetwegen weinen - wie kann auch nur ein einziger meinetwegen Trauer empfinden?

Wißt ihr denn nicht, daß alles nur Schein ist - nichts ist wirklich. Einfach so - es passiert einfach so - ohne Sinn. Der Sinn kommt erst viel später, die Antwort auf das Warum; dann, wenn wir es am wenigsten erwarten.
Was trinken, um schlafen zu können. Hilft aber irgendwie auch nicht mehr. "Die Nacht ist viel zu leise, die Seele hämmert zu laut."

"Genug ist zu wenig - alles wird so, wie es war." Was bleibt, ist der Name. Aber sie sind doch darauf vorbereitet, sie wußten es doch. Deshalb habe ich darüber zu reden versucht. Damit sie es verstehen. Über 100 Leute hab ich mal gezählt. Ihnen zuliebe aushalten? Ihnen den Schmerz ersparen, indem ich den Meinen ertrage? Ein Schmerz, den keiner verstehen noch nachvollziehen kann.

Wie Chris einmal sagte - es soll keine Trauerfeier sein. Eine Party, mit viel Musik und Tanz. Jemand, der mir Glück für meine Reise wünscht, ohne von den Gedanken getrieben zu werden, er müsse mir folgen, mein Tun verurteilen, monatelang trauern.

Sie hat sich noch nicht gemeldet. Angst. Ein einziger Gedanke, von dem man pausenlos beherrscht wird. Mir einreden, daß es etwas anderes ist, wenn ich gehe, als wenn sie unverhofft ginge. Sie stellt etwas dar für die Menschen. Sie gibt soviel Kraft. "...so wissen wir, daß etwas eine Bedeutung für uns hat, wenn wir Angst haben, es zu verlieren."
So viele - zu viele - denen erst bewußt wird, was sie hatten, was sie hatten, wenn es nicht mehr da ist. Gehört das zum Lernprozeß? Zur Entwicklung? Daß wir es irgendwann zu würdigen wissen?

Wenn es nur unsere Seele ist, die weiterlebt, oder besser gesagt - weiter exisitiert, was für ein Gesicht haben wir dann? Ist es wichtig. Haben wir uns zu sehr an das Gesicht gewöhnt, das uns der Spiegel zeigt? Und ist es überhaupt das Gesicht, das wir in Wirklichkeit haben? Wie kann man das sagen, wenn uns jeder einzelne mit anderen Augen sieht. Legen wir die bildliche Hülle ab, oder ist jeder in der Lage, sein Gesicht zu wahren? Es ist nötig, den Spiegel zu zerschlagen.
Es regnet nicht. Der Himmel strahlt. Heute.
26.8.09 13:06
 



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