Plötzlich fällt jemand in meine Welt

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Und es ist nichts mehr so, wie es einmal war

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Mal wieder zu viel erwartet

"...und er sah, dass es gut war." Wie kann er sich dessen so sicher gewesen sein? Danach ist man immer schlauer. Jeder macht Fehler. Dürfen wir ihm Fehler zugestehen? Aber beinhaltet Gott nicht, fehlerlos, makellos zu sein? Das ist es doch, was Götter von uns unterscheidet.
Ich möchte weinen vor Erleichterung - sie ist da. Und ich kann doch keine Parallelen ziehen. Will es auch gar nicht. Könnte ich gehen, wenn ich es täte?

Wieder voll drin. Tränen zurückhalten. Das Schreien unterdrücken. Wahnsinnig werden. Und niemals den Grund dafür erfahren. Langsam gelange ich an den Punkt, wo die Gedanken weniger werden, einfach, weil beinah jeder von ihnen bereits gedacht zu sein scheint. Obwohl immer noch nicht jeder zu Papier gebracht ist - unmöglich. So viele.

Stellen wir uns Gott nicht immer mit weißen Haaren vor? Zumindest malen ihn die Kinder immer so. Weiße Haare, Vollbart. Und sie sind nun mal die Jüngsten - oder anders gesagt - sie sind noch nicht lange in dieser Welt, haben weniger Erfahrungen gesammelt, und können sich unbewusst an die vorhergehende Welt erinnern. Insofern es eine solche geben sollte. Aber warum soll immer erst danach etwas kommen? Alte Menschen bekommen weiße Haare. Heißt das, dass sie wieder gottähnlich werden?
Es heißt, im Alter werden wir wieder zum Kind, kehren also zum Ausgangspunkt zurück. Jeder ist Gott - kann man das sagen? Zumindest, wenn wir Gott Fehler zugestehen. Fehler zu machen, bedeutet Grenzen erfahren, lernen. "Ich bin auch nur ein Mensch", sagen die Meisten, wenn sie ihre Fehler rechtfertigen wollen. Hat wirklich jeder die Chance, seine Fehler wieder gutzumachen? Und warum wird ständig erwartet, dass man seine Fehler wiedergutmacht?

Wir selbst sind es, die die Maßstäbe immer höher setzen, so hoch, bis sie unerreichbar werden...
27.8.09 13:30
 



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